GEFLÜGELSCHLACHTEREI GROSS

Unsere
Verantwortung.

Tierschutz

Die Tiere wachsen auf Bauernhöfen im Umkreis von maximal 80km auf. Die meisten Mäster stammen direkt aus dem Rottal. Dadurch können wir kurze Transportwege sicherstellen. Für die Tiere bedeutet dies weniger Stress und kurze Transportzeiten, was sich wiederum auf eine positive CO2-Bilanz auswirkt. Laut Gesetz dürfen Tiere acht Stunden transportiert werden.
Die Tiere wachsen in relativ kleinen Stalleinheiten mit bis zu 29.900 Tieren pro Stallung auf. In Deutschland gibt es Stallungen mit einer Größe von bis zu einer Million Tieren. Unsere Tiere werden in Bodenhaltung mit Tageslicht und tierschutzgerechtem Beschäftigungsmaterial gehalten.
Wir haben mittlerweile fünf neue Mäster gefunden, die für uns neue Stallungen mit Wintergärten nach der neuesten Technik errichten. Zudem sind alle Landwirte, mit denen wir zusammenarbeiten, für die Labels „Ohne GenTechnik“ „Geprüfte Qualität Bayern“, „QS“ und „Initiative Tierwohl“ zertifiziert.
Bei zwei Stallungen werden die Küken direkt im Stall geboren. Dies ist bisher einzigartig in Europa. Hierbei entfällt der Transport der Eintagsküken. Die Küken schlüpfen im Stall und können sofort mit Wasser und Futter versorgt werden.
Das Futter für unsere Masthähnchen besteht aus gentechnikfreiem Fertigfutter und zusätzlich 30% Weizen, der von den Mästern selbst angebaut wird. Vom Programm „Geprüfte Qualität Bayern“ werden 10% Weizenzufütterung gefordert. Die Mastdauer beträgt für Leichtmast (Ware für Griller) 34 Tage und für Schwermast (Zerlegware) 40-42 Tage.

Umweltschutz

Wir bauen neben einer bereits bestehenden Biogasanlage eines Landwirts drei Geflügelställe mit je einen Wintergarten. So kann der Hühnermist der drei Ställe direkt in der Biogasanlage verarbeitet werden. Nach Recherche von Herrn Leonhard Groß ersetzt eine Tonne Mist auch eine Tonne Silomais, der nun nicht mehr antransportiert werden muss. Gleichzeitig wird die Abwärme der Biogasanlage für die drei Ställe genutzt. Das hat den Vorteil, dass die Abwärme der Biogasanlage auch im Sommer genutzt werden kann, da die Stallungen im Sommer bestimmte Temperaturen benötigen. So Leonhard Groß: „Wir profitieren von optimalen Synergieeffekten.“
Es gibt in dieser Kombination keine bestehenden vergleichbaren Stallungen, die Umwelt-, Natur- und Tierschutz so vereinen.
Wir sind von diesem Projekt zu 100% überzeugt. So soll für unsere Kunden noch sichtbarer werden, dass uns das Wohl der Tiere und der Umweltschutz bei der Verarbeitung unseres Geflügels eine Herzensangelegenheit ist. Wir erhoffen uns daraus auch ein Umdenken der Endverbraucher, auch was ihre Einkaufsgewohnheiten betrifft. Wir hoffen, dass Sie mit der kleinen Erläuterung unseres Vorhabens merken, welche große Bedeutung unser Produkt hat, und, dass wir täglich an unserem Erzeugnis arbeiten und es stets verbessern wollen, um für Sie noch artgerechter und qualitativ noch hochwertiger produzieren können.
Auch eine Abluftanlage wird als fester Bestandteil in die Ställe verbaut. Hier wird die Stallabluft zu 90% gereinigt, weshalb keine negativen Umwelteinflüsse, wie z.B. der unangenehme Stallgeruch oder Keime, die durch herkömmliche Abluftreiniger nach außen übertragen werden, entstehen.
Des Weiteren sind die drei Ställe sechs Kilometer von der Schlachterei entfernt. Das bedeutet für die Tiere: kein weiter, unnötiger Transportweg und keine langen, unnötigen Transportzeiten. Die Stallungen sind so konzipiert, dass den Tieren durch die Wintergärten ein Drittel der gesamten Stallfläche als Auslauf mit Sonnenlicht dient. Die Kältetechnik in unserem Betrieb ist FCKW-frei und den Strom, den wir für unsere Kältenlage benötigen, erzeugen wir über einen Solarpark neben der Schlachterei. Den restlichen Strom, den wir für die Produktion benötigen, kommt von unserer Solaranlage auf den Dächern des Betriebes. Die Wärme, die wir benötigen, liefert uns die Abwärme der Kälteanlage. Somit werden die Hähnchen, welche bei uns verarbeitet werden, CO2-neutral hergestellt. Kurzum lassen wir die Sonne für uns arbeiten.

Verbraucherschutz

Amtliche Veterinäre des jeweiligen Landkreises prüfen die Tiere vor der Schlachtung und geben diese zur Schlachtung frei, wenn alle veterinärrechtlichen Vorgaben eingehalten wurden. Jede bei uns geschlachtete Herde wird auf antibiotisch wirkende Rückstände, sogenannte Hemmstoffe, untersucht.
Zudem dürfen wir mit folgenden Zertifikaten werben:
Ohne GenTechnik, Geprüfte Qualität Bayern, QS System, Initiative Tierwohl, IFS (hier sind sowohl wir als Produzent und Transporteur als auch alle unsere Landwirte zertifiziert).

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zur Qualität oder zum Herstellungsprozess unserer Produkte haben, wenden Sie sich an unsere Abteilung Qualitätssicherung unter info@geluegel-gross.de.
Viele Fragen werden auch unter Fragen & Antworten beantwortet.

Das 
sollten Sie 
außerdem 
wissen

Amtliche Veterinäre der jeweiligen Landkreise prüfen vor der Schlachtung die Tiere und geben diese nur zur Schlachtung frei, wenn alle veterinärrechtlichen Vorgaben eingehalten wurden.

Jede bei uns geschlachtete Herde wird auf antibiotisch wirksame Rückstände, sogenannte Hemmstoffe, untersucht. Alle Tests der vergangenen Jahre waren negativ, d.h. es wurden keine Hemmstoffe gefunden.

Im Oktober 2010 wurden 19 Hähnchen-Brustfilets von der Stiftung Warentest untersucht. 17 Produkte bekamen in Bezug auf Rückstände (Schadstoffe) die Note „sehr gut“.

Unter anderem durch eine stetige Verbesserung der Haltungsbedingungen minimieren wir kontinuierlich den Einsatz von Medikamenten in der Tierhaltung.